Spannende Exponate der Zukunftsveränderung sichtbar/greifbar/begreifbar

Schülerinnen des LK-Kunst und der ehemalige Schulsprecher am Stand
Schülerinnen des LK-Kunst und der ehemalige Schulsprecher am Stand

Der Leistungskurs Kunst der Augustinerschule/Friedberg stellte Modelle der Zukunftsveränderung auf dem Kongress „Regionales Zukunftsmanagement“ am 7.7.2012 in Marburg (Landratsamt) vor.

In Abstimmung mit dem Kongressveranstalter ANDRAMEDOS e.G.  hatten die Augustinerschüler/-innen einen Stand mit einem Tisch und zwei Stellwänden bekommen, wo sie ihre Exponate ausstellen konnten. Die Exponate zeigten aus Sicht der Schüler/ -innen, wie sie sich die Zukunft vorstellen.

Anschaulich war ein Modell eines von der Natur zurückeroberten akw-klein1Atom-Kraftwerkes, dass symbolisch mit Moos, Gräsern und kleinen Ästen überzogen war.

Des Weiteren war ein modellierter Königsthron zu sehen, der von einem Computer als Herrscher besetzt war. Ein Plakat „Happy Raindrops“ nahm sich der Thematik Wasserknappheit und des Wassersparens an.

thron-kleinKritisch wurde auch dargestellt, wie durch unseren Plastikmüll, hier vor allem durch die Einwegflaschen, unsere Natur und insbesondere die Meere verschmutzt werden.

Ein weiteres Exponat zeigte unsere Erdkugel im Kontext zur Erderwärmung in einer Mikrowelle und wie sie langsam aber sicher wegschmilzt. mikrowelle-erde-kleinDer Timer der Mikrowelle zeigt noch eine Minute, die für uns an Zeit bleibt, um den Vorgang zu unterbrechen. In einer anderen Darstellung wird das Thema der Mobilität aufgegriffen und hinterfragt, ob dass alles sein muss? Die passende Überschrift hierzu ist „Gescheiter(t)?“

Eine Gruppe von Zeichnungen, eine Cola-Dose sowie eine Teeflasche widmen sich der Einweg-Verpackung und ob wir uns diesen Luxus als Menschheit noch lange leisten dürfen.

Ein naturverbundenes Bild mit einem Baum und einem aus Draht gebogenen Fahrrad im Vordergrund trägt den Titel „Zukunftswege“. zukunftswege-klein

Durch die drastischen Umweltveränderungen (Zunahme der Sonneneinstrahlung, radioaktive Verseuchung, Luftverschmutzung, …) und deren sozialen Folgen, wie Misstrauen, Gewaltzunahme, Unruhen oder  Bürgerkriege, sowie durch die gesellschaftliche Individualisierung werden wir möglicherweise in Zukunft nur in geschützten Räumen oder unterirdische Höhlen leben können.alleine Ist das unser Lebensziel? Dieses Thema ist ausdruckstark in einem Modell mit einer Stoffpuppe in ihrem unterirdischen Gefängnis/Grab dargestellt, die sich nicht mehr an das Tageslicht erinnern kann, die einsam ist, die langsam physisch und psychisch zerfällt und die Erlösung im Suizid sucht.

Einige Exponate haben sich auch mit der Menschheitsentwicklung beschäftigt, wobei die Technik und Hilfsmittel immer stärker unser Leben bestimmen und diese mit dem Menschen nach und nach verschmelzen.mensch-maschine-klein

Die Sprecherin des Leistungskurses und eine Mitschülerin hatten den Stand während des Kongresses betreut und haben oftmals interessierten Messebesuchern ausgiebig Informationen über die einzelnen Exponate gegeben. Der ehemalige Schulsprecher der Augustinerschule, der als Kongressgast anwesend war, besuchte ebenfalls den Stand. Er war sichtlich stolz, wie intensiv und weitsichtig sich die jetzige Schulgeneration mit dem Thema „Zukunft“ auseinander setzt.

Generell wurden die Exponate von den Besuchern betrachtet. Öfters hinterfragten Kongress-Gäste auch Bedeutung und das Entstehen der einzelnen Exponate. Nach der gemeinsamen Einschätzung  der anwesenden Schülerinnen und dem Vorstand der Deutschen Zukunfts-Akademie war es ein gelungener und spannender Tag.

Seitens der Deutschen Zukunfts-Akademie möchten wir uns für die geleistete Arbeit und das Engagement der Schüler/-innen sowie dem Klassenlehrer bedanken.

Das Projekt mit der Augustinerschule läuft weiter und es werden gemeinsam sicherlich noch interessante und überraschende Zukunftserkenntnisse erarbeitet.

(KhT)

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